Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, warum auf dieser Homepage immer wieder einfach „MOE“ steht.
Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach: Mein Nachname ist kein typisch deutscher Nachname – und zugegebenermaßen nicht unbedingt der leichteste zum Schreiben. 😄 Deshalb möchte ich es zumindest den Kindern etwas einfacher machen: In ihren Texten dürfen sie meinen Nachnamen ganz offiziell auf die ersten drei Buchstaben „MOE“ verkürzen. Das ist sozusagen die kinderfreundliche Kurzform.
Für alle Eltern gilt diese Sonderregelung allerdings ausdrücklich nicht. 😉 Sie dürfen sich gerne weiterhin an der vollständigen Schreibweise meines Nachnamens versuchen. Ich verspreche auch, mich über jeden korrekt geschriebenen Namen besonders zu freuen.
Und wer steckt nun hinter diesem Kürzel?
Ich bin mit großer Freude Grundschullehrer. Geboren und aufgewachsen bin ich in Münster, wo ich auch Grundschullehramt mit den Schwerpunkten Deutsch, Englisch, mathematisch-didaktische Grundlagen und Erziehungswissenschaften studiert habe. Für mein Referendariat bin ich anschließend nach Iserlohn gezogen.
Nach dem Referendariat habe ich an insgesamt vier verschiedenen Grundschulen gearbeitet, bevor ich 2018 an die Josefschule gewechselt bin. Dort habe ich direkt eine Klassenlehrerfunktion übernommen. Seit jeher gibt es an der Josefschule eine Drachenklasse – und im Jahr 2026 geht diese bereits in ihre dritte Generation.
Viele meiner Vorstellungen von guter Schule und gutem Unterricht sind durch meine Ausbildung und meine langjährige Tätigkeit als Lehrer geprägt. Einige meiner wichtigsten Grundsätze reichen aber noch viel weiter zurück – bis in meine eigene Schulzeit und Grundschulzeit.
Ich möchte Kindern mit meinen Erfahrungen, meinen Werten und meiner eigenen Begeisterung für das Lernen begegnen und ihnen dabei auf Augenhöhe begegnen. Besonders wichtig ist mir, dass Kinder in der Grundschule positive Lernerfahrungen sammeln. Schule soll Kinder fordern und fördern – aber niemals überfordern.
Denn nach der Grundschule liegen noch viele Jahre des Lernens vor ihnen. Und auch danach hört Lernen nicht auf. Deshalb ist für mich das oft etwas abgedroschen klingende „Lernen lernen“ tatsächlich einer der wichtigsten Gedanken meiner Arbeit: Kinder sollen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln, neugierig bleiben und erfahren, dass Lernen etwas Bereicherndes sein kann.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend entwickelt: die Digitalisierung.
Mittlerweile bin ich an der Josefschule als Digitalbeauftragter tätig und habe mich auch durch verschiedene Fortbildungen in diesem Bereich weiterqualifiziert. Besonders das Programmieren ist dabei zu einem Bereich geworden, in dem ich mich sehr wohlfühle. Ich finde es spannend, Kindern erste Einblicke in die Welt des Programmierens zu ermöglichen und gemeinsam mit ihnen sowohl analoge als auch digitale Programmieraufgaben zu lösen.
Natürlich besteht mein Leben nicht nur aus Schule. Einige meiner persönlichen Interessen begleiten mich dabei sogar direkt in meinen Schulalltag.
Musik gehört für mich ganz selbstverständlich dazu. Ich kann ein bisschen Klavier nach Akkorden spielen und greife ebenso gerne zur Ukulele. Eine ganz besondere Ukulele hat sogar einen festen Platz in der Drachenklasse: Rufus lebt im Klassenraum und gehört mittlerweile irgendwie zur Klassengemeinschaft dazu. 🎶
Auch außerhalb der Schule singe ich regelmäßig in einem Dortmunder Chor, in dessen Vorstandsteam ich mich ebenfalls engagiere. Darüber hinaus bin ich im Partnerschaftsverein Münster–York aktiv. Beide Engagements verbinden für mich auf schöne Weise Gemeinschaft, Kultur, Musik und die Begegnung mit anderen Menschen.
Meine Begeisterung für Sprachen und andere Kulturen hat ebenfalls eine persönliche Geschichte. Schon in meiner Kindheit hatte ich durch meine Mutter viel Kontakt zu englischsprachigen Menschen. So bin ich früh mit der englischen Sprache und Kultur in Berührung gekommen. Daraus ist eine bis heute anhaltende Begeisterung für England, seine Landschaft und seine Kultur entstanden.
Gleichzeitig interessieren mich auch andere Sprachen. Aktuell beschäftige ich mich deshalb intensiver mit Schwedisch und möchte meine Kenntnisse in dieser Sprache weiter vertiefen.
Und wenn gerade einmal keine Schule, kein Chor, keine Vereinsarbeit und keine Ukulele auf dem Programm stehen, koche ich gerne, höre Musik und genieße ganz allgemein die Zeit, in der ich meinen unterschiedlichen Interessen nachgehen kann.
Transparenz ist mir wichtig – gegenüber den Kindern genauso wie gegenüber Ihnen als Eltern und Erziehungsberechtigten. Diese Homepage ist auch ein Ausdruck dieses Gedankens. Ich möchte Ihnen möglichst nachvollziehbar vermitteln, was in der Drachenklasse passiert und wie wir unseren Schulalltag gestalten.
Dazu gehört für mich auch der regelmäßige Newsletter, mit dem ich Ihnen Einblicke in das aktuelle Leben und Lernen der Drachenklasse gebe.
Gleichzeitig bin ich überzeugt davon, dass Schule und Elternhaus dann besonders gut zusammenarbeiten können, wenn beide Seiten miteinander im Gespräch bleiben. Ich freue mich deshalb nicht nur über positive Rückmeldungen, sondern ausdrücklich auch über konstruktives Feedback, Anregungen und Wünsche.
Sie erleben Ihr Kind in einem anderen Umfeld als ich. Und gerade diese unterschiedlichen Perspektiven sind wertvoll. Die Welt, in der sich Kinder in der Schule bewegen, ist unglaublich vielfältig. Wenn wir unsere jeweiligen Eindrücke miteinander teilen, können wir gemeinsam besser verstehen, was ein Kind bewegt, wo es gerade steht und welcher individuelle Weg für dieses Kind der bestmögliche sein kann.
Ich möchte mich deshalb ganz herzlich für das Vertrauen bedanken, das Sie mir entgegenbringen, wenn Sie mir Ihr Kind anvertrauen.
Mit Kindern arbeiten zu dürfen, ist für mich keine Selbstverständlichkeit. Es ist etwas sehr Wertvolles – und gleichzeitig etwas, das mich selbst immer wieder bereichert. Über viele Jahre miterleben zu dürfen, wie sich Kinder entwickeln, neue Fähigkeiten entdecken, selbstständiger werden und über sich hinauswachsen, ist für mich einer der schönsten Aspekte dieses Berufes.
Natürlich gehören auch Streit, Schwierigkeiten, Rückschläge und manchmal anstrengende Tage zum Schulalltag. Aber mindestens genauso oft bringen Kinder Freude, Begeisterung, Neugier und ganz besondere Momente mit.
Und genau das macht den Beruf des Grundschullehrers für mich zu etwas ganz Besonderem.